Bis zum 31. August können sich Projekte aus der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit, die mit Kindern, Jugendlichen oder Familien medienpädagogisch arbeiten, beim Dieter Baacke Preis bewerben.
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GMK - Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur
Aus der Presseerklärung des BMFSFJ:
“Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder,
hat heute im Namen der Bundesregierung 15 Persönlichkeiten aus Wissenschaft,
Forschung und Praxis der Kinder- und Jugendhilfe zu Mitgliedern des
Bundesjugendkuratoriums (BJK) für die 17. Legislaturperiode berufen. Das BJK
berät die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe.[...]
Das BJK setzt sich zusammen aus Sachverständigen aus Wissenschaft und Forschung
sowie Vertreterinnen oder Vertretern für die Länder, die Kommunen, den
Jugendbereich, die Kirchen, Arbeitgeber und Verbände. Folgende Mitglieder wurden
berufen:
* Dr. Fabienne Becker-Stoll, Staatsinstitut für Frühpädagogik
* Doris Beneke, Bundesverband der Diakonie
* Dr. Christoph Braß, Zentralkomitee der deutschen Katholiken
* Mike Corsa, Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland
e.V.
* Georg Ehrmann, Deutsche Kinderhilfe
* Prof. Dr. Hans-Peter Füssel, Humboldt Universität Berlin
* Uwe Lübking, Deutscher Städte- und Gemeindebund
* Prof. Dr. Joachim Merchel, Fachhochschule Münster
* Sybille von Obernitz, Deutscher Industrie- und Handelskammertag
* Martina Reinhardt, Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und
Gesundheit
* Prof. Dr. Helga Theunert, Institut für Medienpädagogik in Forschung und
Praxis und Universität Leipzig
* Prof. Dr. Ahmet Toprak, Fachhochschule Dortmund
* Ulrike Werthmanns-Reppekus, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband
NRW
* Julia von Weiler, Innocence in Danger e.V.
* Dr. Ute Ziegenhain, Universitätsklinikum Ulm
so lautet die Kapitelüberschrift in der Kurzfassung der Koalitionsvereinbarung SPD/Grüne in NRW für folgenden Absatz:
Zusammen mit allen Kulturträgern im Land wollen wir allen Kindern und Jugendlichen vom Kindergarten bis zum 16. Lebensjahr jedes Jahr ein Angebot zur Inanspruchnahme kultureller Aktivitäten machen. Dieser “Kultur-Rucksack für jedes Kind” besteht aus altersgemäßen Bildungs- und Kreativitätsangeboten aus allen Kultursparten. Er soll Kinder und Jugendliche so früh wie möglich an kulturelle Einrichtungen, aber auch an eigenes künstlerisches Tun heranführen. Der Eintritt in alle Kultureinrichtungen des Landes soll künftig für Kinder und Jugendliche frei sein.”
Das zentrale Instrument der Jugendpolitik in NRW soll der Kinder- und Jugendförderplan sein, der um 25 Prozent aufgestockt werden soll. Weiterhin soll darauf hingewirkt werden, bestehende bürokratische Hürden in den Verfahren der Mittelvergabe abzubauen und diese den Notwendigkeiten zeitgemäßer Kinder- und Jugendarbeit in allen Facetten anzupassen. Dazu gehört z.B. die jahresübergreifende Projektförderung.
Unter dem Motto „Bildung muss nicht langweilig sein“ startet der Verein /e-politik.de/ e.V. sein Projekt. Jeder Animationsclip greift ein politisches Thema auf. Der erste Clip beschäftigt sich mit dem Thema Vereinte Nationen; weitere Clips zu den Themen Islamismus, Welthandelssystem, Globalisierung, Klimawandel usw. sind geplant. Gefördert wird das Projekt bislang von den Gesellschaftern (Aktion Mensch), dem FairTrade e.V., der Doris Wupperman Stiftung und der Aktion Selbstbesteuerung.
Dies ist der erste Clip zum Thema Vereinte Nation:
Kinder und Jugendliche interessieren sich heute besonders für mediale Angebote, die ihnen Spiel, Spaß und Möglichkeiten zur Selbstdarstellung oder Kommunikation bieten. Doch den Chancen der Kreativität und der aktiven Beteiligung stehen ebenso Risiken des Cybermobbings gegenüber.
Wie können Risiken minimiert werden? Wie lassen sich Kinder und Jugendliche in der medial geprägten Lebenswelt begleiten? Und welchen Stellenwert nimmt dabei die Jugendmedienarbeit ein. Lies den Rest des Artikels »
Da Kinder heute fast täglich im Internet mit Werbung konfrontiert werden, wird es immer wichtiger, sie durch die Medienpädagogik bei der Einordnung und der Entschlüsselung von Werbebotschaften zu unterstützen. Wie Kinder im Umgang mit neuen Werbeformen altersgerecht und nachhaltig sensibilisiert werden, soll u.a. am 19. Mai im Museum für Film und Fernsehen, Berlin diskutiert werden. Die Veranstaltung wird von der FSF, FSM und in Kooperation mit mediasmart.de durchgeführt. Anmeldungen sind bei der FSM bis zum 12. Mai möglich. Das Programm findet sich hier.
Im Rahmen der Initiative Eltern+Medien werden ReferentInnen gesucht, die Elternabende in den Themenschwerpunkten „Frühkindliche Mediennutzung“ und „Internet und Handy“ durchführen.
Voraussetzung zur Mitarbeit ist die Teilnahme an einer dreitägigen Qualifizierung, die auf bereits vorhandenes medienpädagogisches Wissen aufbaut. Die Fortbildung “MEDIENWELTEN: Gesprächsabende mit Eltern” findet vom 23. bis 25. Juni 2010 im Adolf-Grimme-Institut in Marl statt. Interessenten können ihre Bewerbung bis zum 10. Mai 2010 zusenden. Hier gibt es die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen.