Schule soll verstärt Konsumkompetenzen vermitteln

Am vergangenen Dienstag fand im Steigenberger Hotel in Berlin die Netzwerkkonferenz „Verbraucherbildung – Konsumkompetenz stärken“ statt, zu der Bundesministerin Ilse Aigner über 150 Vertreter und Vertreterinnen unter anderem aus den Bereichen Verbraucherschutz, Jugendbildung, Lehrerweiterbildung und Wissenschaft eingeladen hatte. Diskutiert wurde in Plenen und Workshops, inwieweit künftig ein Schulfach „Verbraucherbildung“ eingeführt werden soll, um Kinder und Jugendliche bei wichtigen Konsumentscheidungen zu unterstützen und allgemein ihre Alltagskompetenz zu fördern. Insbesondere Jugendliche, so die Ministerin, haben nur ungenügende Kenntnisse im Hinblick auf den Abschluss von Handy- und Versicherungsverträgen sowie Onlinekaufgeschäften. Um sich im Dschungel der Dienstleistungsangebote des Internets besser zurecht zu finden, benötigen sie Spezialwissen und besondere Fähigkeiten. Neben Finanz- und Gesundheitswissen sollen junge Menschen Technik- und Medienkompetenzen erlernen, wobei diese vorrangig in den Schulen vermittelt werden sollen. Medienkompetenzvermittlung ist dabei jedoch nur ein Baustein eines recht umfassenden Curriculums. Hier geht es zur Presseerklärung:

http://www.bmelv.de/cln_163/SharedDocs/Pressemitteilungen/2010/196-AI-Bildungsinitiative.html

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