FIM-Studie 2016 Familie, Interaktion, Medien – Untersuchung zur Kommunikation und Mediennutzung in Familien

Die FIM-Studie 2011 hatte ich damals als “weitere Pflichtlektüre für Medienpädagogen/innen“ bewertet. Nun ist endlich die Folgestudie 2016 zugänglich, die ich ebenso bewerte. Sie kann als PDF-Datei kostenfrei heruntergeladen werden. Wer sie als gedruckte Broschüre erhalten will, muss noch bis zum 1.03. 2018 warten.

Erneut wurden alle Haushaltsmitglieder der laut MPFS für die ca. 18 Millionen deutschsprachigen Haushalte mit einem oder mehreren Kindern zwischen drei und 19 Jahren repräsentativen Stichprobe (284 Familien) befragt. Mit einer Teilstichprobe wurde ergänzend eine Tagesablauferhebung mit Tagebüchern durchgeführt.

Die Studie liefert wichtige Informationen zu den Fragebereichen
“- Qualität, Inhalte und Formen der innerfamiliären Kommunikation
– Vorhandensein von kommunikativen Verhaltensmustern innerhalb der Familie
– Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Generationen bei der Mediennutzung
– Bedeutung von Medientechnik und Medieninhalten im familiären Gefüge“

Zwei Zitate:
Medienerziehungskompetenz: “Vergleicht man die aktuellen Ergebnisse mit den Werten der FIM-Studie 2011 so schätzen sich die Eltern deutlich besser ein als noch vor fünf Jahren. Der Anteil derer, die sich als sehr kompetent betrachten, ist von 21 auf 31 Prozent gestiegen und während sich 2011 insgesamt 19 Prozent als wenig oder gar nicht kompetent einstufen, sind es aktuell nur noch 13 Prozent.“ S.73

“Über die Hälfte der Eltern (55%) schaut regelmäßig gemeinsam mit den Kindern zum Zeitpunkt der Ausstrahlung fern. Maximal jedes zwanzigste Elternteil schaut gemeinsam mit den Kindern Filme, Serien oder Videos zeitversetzt oder auf anderen Plattformen an.“ S.82

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