Generation Porno war und ist alles Medienmache! Und von sexueller Verwahrlosung kann auch keine Rede sein.
Freitag, 03. September 2010Die neue Studie „Jugendsexualität 2010“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung liegt nun vor und dementiert im Prinzip all die öffentlichkeitswirksamen und im Prinzip jugendstigmatisierenden Reportagen und Diskussionen der vergangenen zwei Jahre. Wieder mal ist die Jugend besser als ihr Ruf! Demzufolge sind die meisten der befragten insgesamt 3.542 Jugendlichen im Hinblick auf ihr Sexualleben eher zurückhaltend, d.h. sie lassen sich mit der Partnerwahl und dem ersten Sex im Vergleich zu frühreren Generationen viel Zeit. Sie wissen über Sexualität gut Bescheid und wissen sich zu informieren, wobei auch (!) aber nicht nur (!) das Internet genutzt wird. Sie denken an Verhütung und praktizieren sie. Sie wissen zudem, sich über sexuelle Probleme zu verständigen.
Die vollständigen Ergebnisse der BZgA-Studie liegen vor.
Zur Presseerklärung geht’s hier:
http://www.bzga.de/presse/pressemitteilungen/?nummer=617
Kinder und Jugendliche interessieren sich heute besonders für mediale Angebote, die ihnen Spiel, Spaß und Möglichkeiten zur Selbstdarstellung oder Kommunikation bieten. Doch den Chancen der Kreativität und der aktiven Beteiligung stehen ebenso Risiken des Cybermobbings gegenüber.