Archiv für die Kategorie ‘Bildung’

Wie wirksam sind digitale Medien im Unterricht?

Donnerstag, 20. November 2014

Bardo Herzig, Professor für Allgemeine Didaktik, Schulpädagogik und Medienpädagogik an der Universität Paderborn, hat im Auftrag der Bertelsmann Stiftung die insgesamt nur 32seitige Studie “Wie wirksam sind digitale Medien im Unterricht?” erstellt, in der er stark verdichtet und versehen mit zahlreichen weiterführenden Literaturhinweisen den aktuellen Forschungsstand darstellt. Er bezieht sich dabei (leider) “ausschließlich auf mediendidaktische Fragestellungen, d. h. auf das Lernen mit digitalen Medien.”
Der lohnende Beitrag kann jetzt kostenfrei (wenn auch etwas mühsam) bei SlideShare gelesen werden. Er ergänzt damit den schon 2013 dort veröffentlichten Folienvortrag “Wirkungen digitaler Medien im Unterricht”.

gthiele

Digitale Bildung – Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion ( Oktober 2014)

Donnerstag, 06. November 2014

Die thematisch zuständigen Arbeitsgruppen “Bildung und Forschung” und “Digitale Agenda” haben für die SPD-Fraktion im Bundestag ein differenziertes zwölfseitiges Positionspapier erstellt, das den Bereich “Bildung” bei der Umsetzung des Regierungsprogramms “Digitale Agenda 2014 bis 2017“ besonders stärken soll.

Ich denke, GMK und KBoM sollten mit diesen Arbeitsgruppen den fachlichen Kontakt suchen.

Das komplette Positionspapier kann als PDF-Datei kostenfrei herunter geladen werden.

gthiele

UNESCO Policy Guidelines for Mobile Learning

Samstag, 06. Juli 2013

Die UNESCO hat in Zusammenarbeit mit Experten/innen aus über 20 Ländern Leitlinien zum Verständnis und zur Förderung von “Mobil Learning” entwickelt, die die “unique educational potentials and challenges” (S. 30) betonen.
Kurzinformation
Die komplette 41-seitige Veröffentlichung United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO), Policy Guidelines for Mobile Learning, Paris 2013 kann kostenfrei als PDF-Datei heruntergeladen werden.

gthiele

FIM-Studie (Familie, Interaktion und Medien) 2011 : Neue Pflichtlektüre für Medienpädagogen/innen

Sonntag, 26. Februar 2012

Seit Februar 2012 gibt es mit der FIM-Studie eine weitere Pflichtlektüre für Medienpädagogen/innen:

“Die Studie bietet aktuelle Erkenntnisse zur Kommunikation und Interaktion in deutschen Familien sowie repräsentative Ergebnisse zur Mediennutzung im Familienkontext.” (Pressemeldung)

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest liefert uns seit über zehn Jahren mit den Studienreihen KIM (Kinder + Medien, Computer + Internet) und JIM (Jugend, Information, (Multi-) Media) regelmäßig aktuelle Daten über die Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Mit der qualitativ angelegte Untersuchung JIM plus Nahaufnahmen 2009 lieferte er zudem bereits wichtige Informationen über Hintergründe, Motive und individuelle Einstellungen der Mediennutzung bei Jugendlichen.
Mit der neuen FIM-Studie (Familie, Interaktion und Medien) wurden 2011 zusätzlich die Kommunikationsstruktur und die Mediensituation im Familienkontext erhoben.
Für die laut MPFS repräsentative Studie wurden alle Mitglieder von 260 Familien mit Kindern zwischen 3 und 19 Jahren persönlich befragt. Mit einer Teilstichprobe wurde ergänzend eine Tagebuchbefragung durchgeführt.

Die gesamte Studie kann als als PDF-Datei (2,75 MB) heruntergeladen werden.
Zusammen mit der Kurzinformation zur Studie wird auch ein direkter Zugang zu den grafischen Darstellungen ermöglicht.

Drei Zitate:
“71 Prozent der Eltern sehen regelmäßig, also mindestens mehrmals pro Woche, mit ihren Kindern fern. Etwa die Hälfte hört gemeinsam Radio. 13 Prozent der Eltern nutzen regelmäßig mit zumindest einem Kind das Internet, deutlich seltener werden gemeinsam Computer- (4 %) und Konsolenspiele (3 %) gespielt.” (S.90)

“Bei der Frage nach den Medienexperten der Familie sind die Rollen klar verteilt. Väter sind die Spezialisten im Umgang mit technischen Aspekten, vor allem beim Computer. Mütter
werden für Fernsehinhalte und zum Thema Buch als kompetentestes Familienmitglied eingeschätzt, für Computerspiele sind die Kinder die Experten.” (S.91)

“In aktuellen Fragen der Medienerziehung schätzen sich 21 Prozent der Eltern als sehr kompetent ein. Die Mehrheit mit 60 Prozent der Eltern formuliert dies mit etwas kompetent deutlich zurückhaltender. 14 Prozent schätzen sich weniger kompetent ein und fünf Prozent schreiben sich hier gar keine Kompetenz zu.” (S.91)

gthiele

Hamburg: Medienkompetenzförderung durch ein Medienkompetenz- Netzwerk

Sonntag, 05. Juni 2011

Am 4.5.2011 hat die Hamburgische Bürgerschaft auf Antrag der SPD-Fraktion (“Medienkompetenzförderung durch ein Medienkompetenz- Netzwerk“) einen umfangreichen Katalog von “Prüfaufgaben” beschlossen, die zu einem Gesamtprogramm zur Medienkompetenzförderung führen sollen.

Anlass war ein Antrag der CDU zur Einführung eines Medienführerscheins, der durchaus auch “im Rahmen der Entwicklung des Rahmenkonzepts für die Aktivitäten zur Förderung der Medienkompetenz” gedacht war.

Der Hamburger SPD-Politiker Hansjörg Schmidt, Medien- und Netzpolitischer Sprecher seiner Fraktion, bietet hierzu bei Youtube eine kommentierte Videoaufzeichnung seiner Antragsbegründung vor der Bürgerschaft an.

gthiele

Animationsclips zur politischen Bildung

Freitag, 11. Juni 2010

Unter dem Motto „Bildung muss nicht langweilig sein“ startet der Verein /e-politik.de/ e.V. sein Projekt. Jeder Animationsclip greift ein politisches Thema auf. Der erste Clip beschäftigt sich mit dem Thema Vereinte Nationen; weitere Clips zu den Themen Islamismus, Welthandelssystem, Globalisierung, Klimawandel usw. sind geplant. Gefördert wird das Projekt bislang von den Gesellschaftern (Aktion Mensch), dem FairTrade e.V., der Doris Wupperman Stiftung und der Aktion Selbstbesteuerung.

Dies ist der erste Clip zum Thema Vereinte Nation:

Bundesverband der Entwickler von Computerspielen (GAME) ist jetzt Mitglied im Deutschen Kulturrat

Donnerstag, 14. August 2008

Computerspiele sind in der Diskussion, Förderung von Gewalt, Erzeugung von Suchtähnlichen Erscheinungen – das sind die Schlagworte, mit denen Computerspiele im öffentlichen Diskurs häufig verbunden werden. Doch Kunst und Kultur? Auf der Games Convention 2007 hatte der deutsche Kulturrat bereits einen Workshop für Kulturschaffende organisiert, um diesen einen Einblick in die aktuellen Computerspielewelten zu geben. Jetzt ist der Bundesverband der Entwickler von Computerspielen (Game) Mitglied im Deutschen Kulturrat geworden. (mehr …)

Youtube interaktiv

Freitag, 06. Juni 2008

Was soll man darunter verstehen? Gemeint ist die (neue) Möglichkeit, Videos so miteinader zu verlinken, dass eine interaktive Wahlmöglichkeit beim Betrachter entsteht. Das Beispiel des Hütchenspielers demonstriert diese Neuerung anschaulich. (Dank für den Hinweis geht an den schockwellenreiter)