miniKIM 2014, Kleinkinder und Medien

Nach der JIM-Studie 2014 für die 12- bis 19-Jährigen und der KIM-Studie 2014 für die 6- bis 13-Jährigen veröffentlichte der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) im Mai 2015 „miniKIM 2014 Kleinkinder und Medien“, seine zweite repräsentative „Basisuntersuchung zum Medienumgang 2- bis 5-Jähriger in Deutschland„.

Die Ergebnisse bestätigen erneut, dass auch die frühe Kindheit schon Medienkindheit ist, dass aber das Label „Digital Natives“ eine missverständliche Pauschalisierung darstellt und dass „Drinnen spielen“ und „Draußen spielen“ immer noch die häufigsten Aktivitäten sind.

Trotz (oder wegen?) der vielen Aufklärungsprojekte und -broschüren wird von den Erziehenden das Internet überwiegend „mit negativen Effekten wie Einfluss auf die Gewaltbereitschaft (56 %), dem Kontakt mit ungeeigneten Inhalten (61 %) sowie dem „Stubenhocken“ (53 %) in Verbindung gebracht.“ (S. 27). Insgesamt „sind knapp neun von zehn Haupterziehern der Meinung, das Internet sei für Kinder gefährlich.“ (S. 32)

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Die komplette Studie kann als PDF-Datei kostenfrei herunter geladen werden.

Ein Gedanke zu „miniKIM 2014, Kleinkinder und Medien

  1. Privatschule Zürich Kenner

    In der Privatschule Zürich wird der Umgang mit neuen Medien besonders gefördert. Die Privatschule Zürich Nord umfasst die Primarschule Zürich und Sekundarschule Zürich und setzt sich besonders für die integrative Förderung und motiviertes Lernen ein. Dabei werden gezielt neue Medien eingesetzt. Dies sollte jede Schule so machen, egal für welches Alter der Kinder.

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