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Fernsehnachrichten im Vergleich (2014)

Mittwoch, 02. April 2014

Das Institut für empirische Medienforschung (IFEM) erfasst regelmäßig nach festgelegten Kriterien die Nachrichtendauer, -auswahl und -gestaltung bei ARD, ZDF, RTL und Sat.1 und berichtet jährlich zusammenfassend über die Ergebnisse in den Media Perspektiven. Die aktuelle Zusammenschau über das Jahr 2013 bestätigt die Ergebnisse der Vorjahre: Die Sendungen RTL aktuell und Sat.1 Nachrichten “berichten deutlich umfangreicher über Alltags- und Human-Interest-Themen, Kriminalität und Unfälle” als die öffentlich- rechtlichen Angebote “Tagesschau”, “heute”, “Tagesthemen” und “heute-journal”, deren Politikberichterstattung deutlich umfangreicher ist.

Eine differenzierte Darstellung der aktuellen Ergebnisse mit umfangreichen Tabellen ist veröffentlicht bei Krüger, Udo Michael, InfoMonitor 2013: Fernsehnachrichten bei ARD, ZDF, RTL und Sat.1 – Themen, Ereignisse und Akteure, In: Media Perspektiven 2/2014, S.62 – 93. Sie kann auch als PDF-Datei kostenfrei heruntergeladen werden.
gthiele

FIM-Studie (Familie, Interaktion und Medien) 2011 : Neue Pflichtlektüre für Medienpädagogen/innen

Sonntag, 26. Februar 2012

Seit Februar 2012 gibt es mit der FIM-Studie eine weitere Pflichtlektüre für Medienpädagogen/innen:

“Die Studie bietet aktuelle Erkenntnisse zur Kommunikation und Interaktion in deutschen Familien sowie repräsentative Ergebnisse zur Mediennutzung im Familienkontext.” (Pressemeldung)

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest liefert uns seit über zehn Jahren mit den Studienreihen KIM (Kinder + Medien, Computer + Internet) und JIM (Jugend, Information, (Multi-) Media) regelmäßig aktuelle Daten über die Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Mit der qualitativ angelegte Untersuchung JIM plus Nahaufnahmen 2009 lieferte er zudem bereits wichtige Informationen über Hintergründe, Motive und individuelle Einstellungen der Mediennutzung bei Jugendlichen.
Mit der neuen FIM-Studie (Familie, Interaktion und Medien) wurden 2011 zusätzlich die Kommunikationsstruktur und die Mediensituation im Familienkontext erhoben.
Für die laut MPFS repräsentative Studie wurden alle Mitglieder von 260 Familien mit Kindern zwischen 3 und 19 Jahren persönlich befragt. Mit einer Teilstichprobe wurde ergänzend eine Tagebuchbefragung durchgeführt.

Die gesamte Studie kann als als PDF-Datei (2,75 MB) heruntergeladen werden.
Zusammen mit der Kurzinformation zur Studie wird auch ein direkter Zugang zu den grafischen Darstellungen ermöglicht.

Drei Zitate:
“71 Prozent der Eltern sehen regelmäßig, also mindestens mehrmals pro Woche, mit ihren Kindern fern. Etwa die Hälfte hört gemeinsam Radio. 13 Prozent der Eltern nutzen regelmäßig mit zumindest einem Kind das Internet, deutlich seltener werden gemeinsam Computer- (4 %) und Konsolenspiele (3 %) gespielt.” (S.90)

“Bei der Frage nach den Medienexperten der Familie sind die Rollen klar verteilt. Väter sind die Spezialisten im Umgang mit technischen Aspekten, vor allem beim Computer. Mütter
werden für Fernsehinhalte und zum Thema Buch als kompetentestes Familienmitglied eingeschätzt, für Computerspiele sind die Kinder die Experten.” (S.91)

“In aktuellen Fragen der Medienerziehung schätzen sich 21 Prozent der Eltern als sehr kompetent ein. Die Mehrheit mit 60 Prozent der Eltern formuliert dies mit etwas kompetent deutlich zurückhaltender. 14 Prozent schätzen sich weniger kompetent ein und fünf Prozent schreiben sich hier gar keine Kompetenz zu.” (S.91)

gthiele

Endlich: Preiswerter LCD-Fernseher fürs Kinderzimmer

Montag, 19. Mai 2008

So geht’s, wenn auf die Technik, der Preis aber nicht mehr die Kultur der Nutzung dieser Technik gesehen wird. Die Computer Zeitschrift Chip preist einen günstigen 20-Zoll-LCD-TV an. Die Chip Empfehlung: Ein Gerät für alle Gartenbesitzer oder für das Kinderzimmer. Zitat: “So können Sie rein theoretisch auf der Terrasse sitzen und gleichzeitig fernsehen”. Auf eine Beschreibung, wie schön doch dann die Kinder in ihrem Kinderzimmer die Zeit vor dem neuen LCD-Fernseher verbringen können, hat Chip dann allerdings verzichtet.