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MekoKitaService

Heute erhielt ich den Newsletter MekoKitaService November 2015 mit dem Schwerpunktthema Werbung – auch diesmal wieder eine sachlich fundierte, vielfältige und anregende Praxishilfe der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), die ich ausdrücklich empfehlen möchte.
Die monatlich für das Modellprojekt „Medienkompetenz-Kitas NRW“ von erfahrenen Kolleginnen zusammengestellten und z.T. auch neu erstellten Materialien sind dank LfM und dank Internet für alle Interessierten auch außerhalb von NRW kostenfrei erhältlich.
Hier können Sie den MekoKitaService abonnieren: http://www.meko-kitas-nrw.de/index.php?id=814

MIKE-Studie 2015

Zusätzlich zu den Ergebnissen der erneuten Durchführung der JAMES–Studie Jugend, Aktivitäten, Medien – Erhebung Schweiz 2014
wurden gerade Ergebnisse der – wiederum in Kooperation mit dem Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest durchgeführten – ersten repräsentative Studie über das Mediennutzungsverhalten von sechs bis zwölf Jahre alten Kindern in der Schweiz vorgestellt: MIKE-Studie 2015 – Medien, Interaktion, Kinder, Eltern

Ähnlich wie in Deutschland – siehe KIM-Studie 2014 – zeigt sich z.B.
„Handy/Smartphone, Computer/Laptop, Internetzugang und Fernsehgerät gehören zur Standard-Ausstattung der meisten Haushalte mit Kindern in der Schweiz“ (S. 29)

„Medienerfahrungen sind für Kinder in der Schweiz ein zentraler Teil ihres Alltags.“ (S.80)

„Die Themen Gewalt und Pornographie im Online-Kontext machen den befragten Eltern am meisten Sorgen.“ (S.78)
Deutlich hervorgehoben wird demgegenüber in der Studie: „Ähnlich wie bei den Fernsehinhalten machen Kinder in der Schweiz häufiger positive als negative Erfahrungen mit Internetinhalten.“ (S.49)

Auffällig ist die höhere Nutzung von Youtube bei Mittelstufenschülerinnen und -schülern in der Schweiz: „76 % dieser Kinder nutzen YouTube mindestens einmal pro Woche und schauen sich online Videos an, 40 % tun dies sogar jeden oder fast jeden Tag.“ (S.45) Bei der Interpretation ist sicher zu beachten, dass die Datenerhebung etwa sechs Monate später erfolgte als in Deutschland.

Die komplette Studie mit ihren differenziert dargestellten Ergebnissen, Interpretationen und einigen Vergleichen mit Ergebnissen der KIM-Studie kann als
PDF-Datei herunter geladen werden.

miniKIM 2014, Kleinkinder und Medien

Nach der JIM-Studie 2014 für die 12- bis 19-Jährigen und der KIM-Studie 2014 für die 6- bis 13-Jährigen veröffentlichte der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) im Mai 2015 „miniKIM 2014 Kleinkinder und Medien“, seine zweite repräsentative „Basisuntersuchung zum Medienumgang 2- bis 5-Jähriger in Deutschland„.

Die Ergebnisse bestätigen erneut, dass auch die frühe Kindheit schon Medienkindheit ist, dass aber das Label „Digital Natives“ eine missverständliche Pauschalisierung darstellt und dass „Drinnen spielen“ und „Draußen spielen“ immer noch die häufigsten Aktivitäten sind.

Trotz (oder wegen?) der vielen Aufklärungsprojekte und -broschüren wird von den Erziehenden das Internet überwiegend „mit negativen Effekten wie Einfluss auf die Gewaltbereitschaft (56 %), dem Kontakt mit ungeeigneten Inhalten (61 %) sowie dem „Stubenhocken“ (53 %) in Verbindung gebracht.“ (S. 27). Insgesamt „sind knapp neun von zehn Haupterziehern der Meinung, das Internet sei für Kinder gefährlich.“ (S. 32)

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Die komplette Studie kann als PDF-Datei kostenfrei herunter geladen werden.

KIM Studie 2012 – Erste Ergebnisse

Der Medienpädagogische Forschungsverband Südwest (mpfs) stellte Ende Februar auf der “didacta” erste Ergebnisse der KIM Studie 2012 vor (Kinder + Medien, Computer + Internet). Schwerpunkt war das Thema Schule. Erste Ergebnisse wurden bereits in einer Pressemitteilung zur Verfügung gestellt:

„Rund drei von fünf Kindern zwischen sechs und 13 Jahren „arbeiten“ zumindest selten zu Hause am PC für die Schule. Davon nutzen vier Prozent den Computer (fast) jeden Tag um Inhalte für die Schule vor oder nachzubereiten. 30 Prozent „arbeiten“ mindestens einmal pro Woche am PC für die Schule und 24 Prozent tun dies seltener. Dabei spielt auch das Internet eine wichtige Rolle: 80 Prozent der Kinder, die den PC (zu Hause) für die Schule nutzen, suchen mindestens einmal pro Woche im Internet nach Informationen. 70 Prozent schreiben regelmäßig für die Schule Texte am PC und 60 Prozent nutzen ein spezifisches Lernprogramm.“

Die komplette Studie erscheint voraussichtlich Ende März 2013.

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Sichere Suche im Netz

Eine Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) zur Nutzung von (Kinder-)Suchmaschinen. zeigt, dass nur wenige Eltern mit ihrem Nachwuchs Kindersuchmaschinen nutzen. Gerade für die ersten Schritte im Netz sollten Eltern jedoch auf kindgerechte Angebote wie zum Beispiel „Blinde Kuh“ zurück greifen, damit Surfanfänger nicht auf ungeeignete Inhalte stoßen. Doch auch geeignete Suchmaschinen ersetzen nicht die Aufmerksamkeit und Begleitung der Eltern beim Umgang ihrer Kinder mit dem Internet. Daher wird Eltern geraten gemeinsam mit ihren Kindern im Internet zu surfen und ihnen somit den Einstieg in die virtuelle Welt zu erleichtern.

 

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