Schlagwort-Archive: Positionspapier

Digital Manifest

Die Wissenschaftler Dirk Helbing , Bruno S. Frey , Gerd Gigerenzer , Ernst Hafen , Michael Hagner , Yvonne Hofstetter , Jeroen van den Hoven , Roberto V. Zicari und Andrej Zwitter haben in mehreren Artikeln ihr „Digital Manifest“ auf der Website von Spektrum der Wissenschaft veröffentlicht. Sie liefern zahlreiche aktuelle Daten und Beschreibungen neuerer Entwicklungen und Anwendungen wie „Deep Learning“, „Big Nudging“ und „Citizen Scores“, warnen vor einer „Automatisierung der Gesellschaft durch Algorithmen und künstliche Intelligenz“ und formulieren ihren „Appell zur Sicherung von Freiheit und Demokratie.“
Abschließend formulieren sie ihre zur Reflexion und zur Diskussion anregende
„Strategie für das digitale Zeitalter.

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Diskussionswert: “Gewährleistungsziele“

Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder hat “Das Standard-Datenschutzmodell – Konzept zur Datenschutzberatung und -prüfung auf der Basis einheitlicher Gewährleistungsziele“ veröffentlicht.
Für die auch in der GMK teilweise kontroverse medienpädagogische Fachdiskussion können die dort aus Gesetzen und Grundrechten abgeleiteten sieben “Gewährleistungsziele“ eine hilfreiche Anregung und Strukturierung bieten:
Die altbekannten Schutzziele der Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit werden erweitert um die spezifisch auf den Schutzbedarf von Personen ausgerichteten Ziele der Gewährleistung von Nichtverkettbarkeit, Transparenz und Intervenierbarkeit.
Als erstes übergreifendes Ziel wird “Datensparsamkeit“ definiert – nicht individualistisch verkürzt wie in manchen medienpädagogischen Broschüren und Projekten, sondern als systemische Anforderung an den gesamten Prozess der Erhebung und Verarbeitung.
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Das komplette 44-seitige Papier kann als PDF-Datei herunter geladen werden.

Ich empfehle die Rezeption.

Stellungnahme der Fachgruppe Schule der GMK zum Basiscurriculum Medienbildung im Rahmenlehrplan für die Jahrgangsstufe 1-10 in Berlin und Brandenburg

Die FG Schule hat fristgerecht eine differenzierte achtseitige Stellungnahme zum Entwurf eines Basiscurriculums Medienbildung im neuen Rahmenlehrplan vorgelegt.
Einige Aussagen: Die FG begrüßt, dass eine verpflichtende curriculare Grundlage geschaffen wurde.
Sie befürchtet, dass wegen der funktionalen Orientierung des hier genutzten Kompetenzmodells die Gefahr einer verkürzten Wahrnehmung und einer Subsumierung von Medienkompetenz unter „Methodenkompetenz“ besteht.
Sie bezweifelt, dass beim derzeitigen Stand der eigentlich beabsichtigten expliziten Einbindung in die Fachteile des Rahmenlehrplans wirklich ein systematischer und nachhaltiger Aufbau von Medienkompetenz möglich ist und empfiehlt eine Überarbeitung.
Es ist wohl nicht zufällig, dass sich hier ähnliche Schwierigkeiten zeigen wie beim Modullehrplan “Medien und Informatik” im “Lehrplan 21″.

Vollständiger Text der Stellungnahme

Positionspapier der Konrad-Adenauer-Stiftung zur Lehrerbildung

Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat am 19.01.2015 ihr Positionspapier „Medienkompetenz in der Lehramtsausbildung – Bildung für ein Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert“ vorgelegt. Es wurde „unter der fachlichen Mitarbeit einer speziell dafür zusammengestellten Expertengruppe“ (Quelle) entwickelt, der mehrere GMK-Mitglieder angehörten.

Einige gut begründete Forderungen von GMK und KBoM haben Eingang in dieses Positionspapier gefunden:

  • länderübergreifende Bildungsstandards zur Medienpädagogik
  • obligatorischer Bestandteil in allen pädagogischen Studiengängen
  • Medienpädagogik sowohl als Querschnittsaufgabe als auch integriert in die Fachdidaktiken
  • Prüfungsrelevanz für das erste und das zweite Staatsexamen
  • systematische Fortbildungsangebote
  • Ausbau medienpädagogischer Forschung und Lehre an den Hochschulen

Das Positionspapier kann als PDF-Datei herunter geladen werden.

Digitale Bildung – Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion ( Oktober 2014)

Die thematisch zuständigen Arbeitsgruppen „Bildung und Forschung“ und „Digitale Agenda“ haben für die SPD-Fraktion im Bundestag ein differenziertes zwölfseitiges Positionspapier erstellt, das den Bereich „Bildung“ bei der Umsetzung des Regierungsprogramms „Digitale Agenda 2014 bis 2017“ besonders stärken soll.

Ich denke, GMK und KBoM sollten mit diesen Arbeitsgruppen den fachlichen Kontakt suchen.

Das komplette Positionspapier kann als PDF-Datei kostenfrei herunter geladen werden.

gthiele

Bundesjugendkuratorium, Souveränität und Verantwortung in der vernetzten Medienwelt – Anforderungen an eine kinder- und jugendorientierte Netzpolitik

Das Bundesjugendkuratorium (BJK) hat im Juni 2013 ein Positionspapier vorgelegt, das fachlich und politisch begründete Anforderungen an eine kinder- und jugendorientierte „Netzpolitik“ formuliert.
Meine Einschätzung: Ein medienpädagogisch und medienpolitisch wichtiges Papier für die aktuelle Diskussion um Medienkompetenzförderung. Lesenswert! Diskussionswert!

Kurzinformation

Der komplette Text der 50-seitigen Stellungnahme kann als PDF-Datei kostenfrei heruntergeladen werden.

gthiele

UNESCO Policy Guidelines for Mobile Learning

Die UNESCO hat in Zusammenarbeit mit Experten/innen aus über 20 Ländern Leitlinien zum Verständnis und zur Förderung von „Mobil Learning“ entwickelt, die die „unique educational potentials and challenges“ (S. 30) betonen.
Kurzinformation
Die komplette 41-seitige Veröffentlichung United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO), Policy Guidelines for Mobile Learning, Paris 2013 kann kostenfrei als PDF-Datei heruntergeladen werden.

gthiele

Medienbildung nachhaltig in der Schule verankern!

Die Fachgruppe Schule der GMK unterstützt in ihrem aktuellen Positionspapier die grundsätzlichen Aussagen im Medienpädagogischen Manifest. Sie formuliert darin für den Schulbereich konkretisierende Forderungen in acht Handlungsbereichen.

Eine Kurzfassung des Positionspapiers wurde beim Medienpädagogischen Kongress in Berlin vorgelegt.

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