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Digitale Bildung – Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion ( Oktober 2014)

Die thematisch zuständigen Arbeitsgruppen „Bildung und Forschung“ und „Digitale Agenda“ haben für die SPD-Fraktion im Bundestag ein differenziertes zwölfseitiges Positionspapier erstellt, das den Bereich „Bildung“ bei der Umsetzung des Regierungsprogramms „Digitale Agenda 2014 bis 2017“ besonders stärken soll.

Ich denke, GMK und KBoM sollten mit diesen Arbeitsgruppen den fachlichen Kontakt suchen.

Das komplette Positionspapier kann als PDF-Datei kostenfrei herunter geladen werden.

gthiele

Medienbildung nachhaltig in der Schule verankern!

Die Fachgruppe Schule der GMK unterstützt in ihrem aktuellen Positionspapier die grundsätzlichen Aussagen im Medienpädagogischen Manifest. Sie formuliert darin für den Schulbereich konkretisierende Forderungen in acht Handlungsbereichen.

Eine Kurzfassung des Positionspapiers wurde beim Medienpädagogischen Kongress in Berlin vorgelegt.

gthiele

Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft, Öffentliche Anhörung zum Thema Medienkompetenz

Am 13. Dezember 2010 äußerten sich zehn Expertinnen und Experten zu einem von der Kommission vorgelegten Fragenkatalog

und beantworteten die anschließenden Fragen der Kommissionsmitglieder.

Die GMK war zwar nicht eingeladen, aber gut vertreten durch die GMK-Mitglieder Stefan Aufenanger, Kathrin Demmler und Jürgen Ertelt.

Zusammenfassend wird im Bericht auf der Website  der Kommission festgestellt.

„Medienkompetenz wird immer wichtiger, um am politischen und sozialen Leben teilnehmen zu können. In dieser Einschätzung waren sich die … geladenen Experten einig. Um zu einem selbstbestimmten Umgang mit den neuen Medien befähigt zu werden müssten daher Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern und Lehrer intensiv und frühzeitig geschult werden.“

Die hier genutzte Formulierung „müssen … geschult werden“ korrespondiert mit dem Begriff „Vermittlung von Medienkompetenz“, der in mehreren Fragen an die  Sachverständigen genutzt wurde. Beide verweisen auf ein überholtes Verständnis von Lernprozessen.

Die Sachverständigen legten vorab schriftliche Stellungnahmen vor, die als PDF-Dateien zur Verfügung stehen.

Die gesamte Anhörung steht zum Download bereit und kann auch online angesehen werden.

Die hiermit auch öffentlich zugänglichen Sachverständigenstatements lassen sich mit geringem Aufwand gut als Arbeitsmittel für medienpädagogische Fortbildungen nutzen.

Für mich besonders anregend waren statements von zwei in der medienpädagogischen Szene eher unbekannten Sachverständigen:

Prof. Dr. Gerd Gigerenzer vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin skizzierte „eine spezifische Medienkompetenz, welche Jugendliche und Erwachsene zugleich benötigen: die Kompetenz im informierten Umgang mit den Risiken und Unsicherheiten digitaler Technologie, kurz: digitale Risikokompetenz. … Diese Kompetenz hat eine kognitive und eine motivationale Komponente: Risikoverständnis und digitale Selbstkontrolle.“  Es erscheint mir lohnend, sich mit den damit verbundenen Überlegungen und Erkenntnissen näher zu beschäftigen.

Prof. Dr. Klaus P. Jantke, Leiter der Abteilung Kindermedien am Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie – IDMT plädierte für die stärkere Erforschung und Nutzung von digitalen Spielen für die Förderung des Erwerbs von Medienkompetenz und verwies auf entsprechende eigene Entwicklungen. Ein schönes Zitat aus seinem vorgelegten Text:  „Ob man das mag oder nicht, … es besteht kein Zweifel, dass in großer Zahl Jugendliche in WORLD OF WARCRAFT Teamkompetenz und sogar Teamführung gelernt haben. Es besteht auch kein Zweifel, dass bestimmte Technologiekompetenz erworben wird, einfach durch das Bestreben, die Medien zu beherrschen.“

Es erscheint mir lohnend, sich auch mit den Erfahrungen und Erkenntnissen am IDMT näher zu beschäftigen.

Um die Öffentlichkeit stärker in die Arbeit der Kommission einzubeziehen, wurde u.a. auch ein „Forum: Medienkompetenz“ auf der Website der Kommission eingerichtet . – eine Chance, die wir stärker nutzen könnten.     „Als Medienpädagogen sollten wir uns mit einbringen und unsere Statements und Forderung sichtbar machen.“ (Irene Schumacher)

gthiele

Horst Niesyto im Gespräch mit Wolfgang Wunden

Im Hochschulmagazin der Pädagogischen Hochschule  Ludwigsburg ist ein sehr lesenswertes Gespräch zwischen Prof. Horst Niesyto und Dr. Wolfgang Wunden, Gründungsvorstandsmitglied der GMK, abgedruckt.  (Abb. GMk-Gründungsvorstand. Von links:  Gottwald, Schorb, Baacke, de Haen, Wunden)

Stellungnahme der GMK-Landesgruppe zur Situation und Perspektiven der Medienbildung in Baden-Württemberg

Die Stellungnahme analysiert den Stand der Medienbildung in ausgewählten zentralen Bereichen – von der Frühpädagogik bis zur Ausbildung – und leitet daraus Forderungen ab, die insbesondere nachhaltige Strukturveränderungen im Blick haben. Da die momentan stattfindende, teils öffentlich geführte, Diskussion um Perspektiven der Medienbildung in Baden Württemberg eine Chance darstellt, Veränderungen anzustossen, die auf nachhaltige Strukturen zielen, soll die Stellungnahme Impulse geben sowie Partner auffordern, die dargelegten Vorschläge aufzugreifen und zu unterstützen. Die Stellungnahme ist als .pdf auf der Homepage der GMK einsehbar.